Hans Rudi Fischer referiert zum Thema „Ambivalenz – von der Störung zur kreativen Ressource“

Für das 130. Jubiläum des österreichischen Unternehmens Josef Recheis Eierteigwarenfabrik und Walzmühle GmbH inszenierte KUNSTKONZEPTE eine Ausstellung zum Thema Ambiguität und Ambivalenz. Zur Austellunsgeröffnung leuchtete Hans Rudi Fischer im Rahmen einer Keynote die Frage aus, wie der sorgsame Umgang mit den eigenen Ambivalenzen kreative Potentiale freisetzen und zur Ressource werden kann.

Die Bilder der ausgestellten Werkgruppe “liquid reality” von Thomas Riess spielen dabei mit Blick- und Bildkonventionen, mit Sein und Schein. Seine Kunst ist eine Verbindung aus Zeichnung, Malerei, Fotografie und Übermalung, um der visuellen Interpretation von Ambivalenz Raum zu geben.

Thomas Riess´ künstlerisches Augenmerk liegt in der Analyse des Menschen in der Wechselwirkung mit seiner Umwelt. Dabei thematisiert er die mediale Beeinflussung und Inszenierung, die Schaffung künstlich gemachter Werte und den daraus entstehenden Verlust von Individualität. Wie nehmen wir uns wahr, wenn wir das Gesicht unseres Gegenübers nicht sehen?

Ausstellungsbroschüre (inkl. Textbeitrag von Hans Rudi Fischer)

Zeitungsartikel zur Ausstellungseröffnung

Druckfrische Literatur in der KONFLIKTDYNAMIK (Heft 1/2019): Hans Rudi Fischer über Wahrheiten aus der Welt alternativer Wahrheiten

Lügen, Sex und Bullshit - ein philosophischer Blick auf Zeiten der Fakenews

Mit seinem Artikel zeigt Hans Rudi Fischer anhand aktueller Fälle - mit gelegentlichem Blick in den geistesgeschichtlichen Rückspiegel -, dass es veritable Formen gibt, über das zu sprechen, was der Fall ist, das, was wir meinen, wenn wir das Wort “wahr” im Zusammenhang mit Aussagen in den Mund nehmen. Dabei kommen semantische Verwandte in den Fokus, deren Rolle und Funktion bedacht wird: Lüge, Bullshit und Wahrhaftigkeit.

Schlüsselworte: Alternativwahrheiten, Fakten, Bullshit, Vertrauen, Lüge, Wahrhaftigkeit

Seminar: Introduction to Systemic Consulting Moskau / Interview zu Facilitation

ZSFB in Moskau

Zu Beginn des Jahres gab es das erste Seminar zu systemischer Beratung in Russland. Ausgerichtet von der Facilitation School in Moskau haben wir über zwei Tage Grundbegriffe, Haltungen und grundlegende Landkarten systemischen Arbeitens vorgestellt und verprobt. Inhalte:

  • Grundlagen systemischen Denkens und Arbeitens

  • 8 Schritte systemischer Beratung

  • Kliententypen und Beziehungsdynamiken in der Auftragsklärung

  • Map 1: Auftragsklärung

  • Map 2: Vom Problem zur Lösung (Täter-Opfer-Tetralemma)

  • Map 3: Lösungsorientiere Gesprächsführung

  • Map 4: Arbeiten mit Dilemmata (Tetralemma)

  • Map 5: Übergangsrituale

Interview zu Moderation und Facilitation

Im Anschluß an das Seminar gab es ein kurzes Interview mit Jacques Chlopczyk zum Thema Moderation und Facilitation:

Eindrücke aus dem Seminar

Forschungsprojekt "Angst in Organisationen"