Curricula / zertifizierbare Lehrgänge

 

Unsere Curricula folgen einem modularen Aufbau. Sowohl die Ausbildung zum Systemischen Berater (zsfb, SG), als auch die Ausbildung zum Systemischen Coach (zsfb, SG) erfolgt über einen Zeitraum von ca. 2,5 Jahren. Die dreistufigen Ausbildungen umfassen den Grundkurs, den Aufbaukurs und den Masterkurs. Diese werden modular angeboten und sind einzeln buchbar. Mit Abschluss des Masterkurses kann ein Weiterbildungsnachweis durch die Systemische Gesellschaft (SG) als Fachverband zur Vertretung und Weiterentwicklung des systemischen Ansatzes beantragt werden.

In den Grundkursen werden die theoretischen Grundlagen systemischen Denkens, sowie die Basistechniken systemischer Beratung und systemischen Coachings vermittelt und eingeübt. In den Aufbau- und Masterkursen stehen neben der Erweiterung und Vertiefung des Methodenarsenals die Entwicklung der eigenen professionellen Rolle und die Auseinandersetzung mit Praxisfällen durch Beispiele, Supervision und Intervision im Vordergrund.

Folgendes Schema verdeutlicht den Aufbau unserer Ausbildungsgänge:

Ausbildungsgang.png
 

Zertifizierung der Weiterbildung

Der SG-Weiterbildungsnachweis erfolgt nach der Teilnahme am Masterkurs systemische Beratung/systemisches Coaching. Die Teilnahme am Aufbau- und Masterkurs setzt jeweils die Teilnahme am Grund- bzw. Aufbaukurs oder an vergleichbaren Ausbildungsangebote anderer Institute voraus. Teilnehmer, die das Zertifikat anstreben, müssen 100 Stunden Beratungspraxis (durch Falldokumentation) und 50 Stunden Literaturarbeit nachweisen. Der Weiterbildungsnachweis bescheinigt Ihnen, dass Sie eigenständig und professionell Beratungsprojekte auf der Grundlage systemischer Prinzipien und Methoden durchführen können.

 

Eckdaten der Ausbildung

  • 400 Stunden Weiterbildung in Seminaren am zsfb in Heidelberg.
    Die Seminare umfassen die theoretischen Grundlagen, Methoden und Techniken systemischer Beratung und systemischen Coachings , Supervisionen und Intervisionen sowie Selbsterfahrung und Selbstreflexion.

  • Alle Grund-, Aufbau- und Masterkurse umfassen 4 Blöcken à 3 Tagen.

  • Umfangreiche Seminarunterlagen und themenspezifische Literatur werden den Teilnehmern zur Verfügung gestellt

  • Bei vergleichbaren Inhalten nehmen wir gerne Teilnehmer anderer Curricula in unsere Aufbau- und Masterkurse auf

 

Unser Ansatz: Systemisch

Unsere Ausbildungsgänge basieren auf systemischen Modellen und Konzepten, die von der Heidelberger Gruppe seit Mitte der 80er Jahre entwickelt wurden. Diese systemtherapeutischen Ansätze wurden Anfang der 90er Jahre auf Organisationen und das Management übertragen (vgl. Meilensteine). Unsere Ausbildungsgänge sind ein langjährig entwickeltes und ausgereiftes Produkt.

Unsere Specials

Langjährige Erfahrung im systemischen Feld
Unsere Kursleiter und Dozenten sind und waren an der Entwicklung systemischer Konzepte und Modell seit Mitte der 80er Jahre beteiligt und haben den systemischen Diskurs maßgeblich geprägt.

Wir kennen beide Seiten
Wir coachen und beraten seit mehr als 25 Jahren Organisationen und Führungskräfte und sind in Organisationsentwicklungsprojekten namhafter Firmen tätig. Daneben haben unsere Dozenten selbst langjährige Erfahrung als Führungskräfte in Unternehmen. Neben der Fokussierung der sozialen Dynamik in der Beratung von Unternehmen und dem Coaching von Führungskräften reflektieren wir auch die Geschäftsprozesse, Organisationsstrukuren und innere Logik von Profit- und Non-Profit-Organisationen.

Umfassende Lehrerfahrung
Alle unsere Trainer haben langjährige Lehrerfahrung als Dozenten/Hochschullehrer/Autoren für Systemische Beratung, systemisches Coaching, Systemische Therapie und Systemische Supervision. Alle sind als Ausbilder (Lehr-Coaches und Lehrsupervisoren) schon mehr als 15 Jahre zertifiziert (SG, IGST).

Unser Lernkonzept

Kurze Wege von der Theorie zur Praxis und zurück
Bekanntlich ist nichts praktischer als eine gute Theorie (Kurt Lewin), daher: Keine Theorie-Inputs ohne praktische Übungen. Keine Praxis ohne theoretische Konzepte und Klarheit über das, was man tut und warum.

Methodisch
Aus der randvollen systemischen Toolbox werden Techniken fallbezogen, mit Simulationen und Rollenspielen gelehrt und geübt. Nach dem Motto „Blicke weiter um dich!“ verbleiben wir nicht im Orthodox-systemischen sondern integrieren pragmatisch-wertvolle Methoden und Konzepte anderer Schulen.

Video und Audioanalyse
Audio- oder Videoaufzeichnungen von Coachings können in der Supervision analysiert und reflektiert werden. So lässt sich die Prozesssteuerung praxisnah begleiten und handwerklich verfeinern. Auch in den Übungseinheiten setzten wir die Videoanalyse ein, um ein feedbackgesteuertes Lernfeld zu ermöglichen.

Lebens- und Karriereentwurf/Selbstverortung
Auch bei hoher methodischer Professionalität ist jede Beratung und jedes Coaching höchstpersönlich. Jeder Berater/Coach muss lernen, seine Stärken zu entwickeln und seine Schwächen zu kompensieren. Daher ist Selbsterfahrung (was sind meine Muster, bei welchen Mustern von Klienten gerate ich in Klemmen etc.) und Selbsterkenntnis (Wie komme ich mir selbst auf die Schliche?) ein die Ausbildung begleitender Prozess.

Cineastisch
Unter dem Titel "Systemisches Kino" analysieren wir in jedem einzelnen Weiterbildungsblock (am Abend) einen aktuellen oder klassischen Kino-Film unter systemischem Blickwinkel, um Theorie und Praxis unserer Coaching-Modelle sichtbar und verständlich zu machen.

Reiches Lehrmaterial
Die Kursteilnehmer erhalten zu allen Theorie – und Praxiseinheiten, zu den unterrichteten Tools, Methoden und theoretischen Konzepten die Publikationen und Arbeitspapiere der Dozenten. Alle Papers und Animationen (ppt) werden auch für den Download zugänglich gemacht.

Kontakt zu den Dozenten
Die Kursleiter sind auch außerhalb der Kurse für Anliegen und Supervision der Teilnehmer ansprechbar. Online, telefonisch, persönlich.

Biographisch
Berufs- und Karriere-Fragen der Klienten werden im lebensgeschichtlichen Zusammenhang gesehen, eingeordnet und in ihren Meta-Mustern analysiert.

Strukturierte Selbstreflexion
In die Ausbildung werden reflexive Verfahren für den Einsatz im Coaching vermittelt, diese dienen auch der mitlaufenden Selbstreflexion der Kursteilnehmer. Die Fragen: welchen Lebensentwurf, welchen Karriereplan verfolge ich (bewusst oder unbewußt) u.ä. dienen als Hintergrundfolie, die in die Reflexionen über die Klienten einfließen.