”Aus so krummem Holze, als woraus der Mensch gemacht ist, kann nichts ganz Gerades gezimmert werden.“      Immanuel Kant
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Weiterbildung Systemisches Coaching

Argumente zu unserer Coaching-Weiterbildung

Unser Ansatz:

Systemisch
Unsere Coaching-Weiterbildung basiert auf dem systemischen Modell, das von der Heidelberger Gruppe zunächst für die Therapie (am Institut für psychoanalytische Grundlagenforschung und Familientherapie der Universität Heidelberg, Direktor: Prof. Dr. Helm Stierlin) seit Mitte der 80er Jahre entwickelt wurde (vgl. Interview). Diese systemtherapeutischen Ansätze wurden Anfang der 90er Jahre auf Organisationen und das Management übertragen (vgl. H.R. Fischer u. P.W. Gester 1991, 1992ff.)
Der Terminus "Systemisches Coaching" wurde 1991 von Peter-W. Gester in die Management-Fachliteratur eingeführt. Damit wurde "Systemisches-Coaching" und das "Heidelberger Coaching-Modell" erstmalig beschrieben und definiert. Unsere Coaching-Weiterbildung ist ein langjährig entwickeltes und ausgereiftes Produkt.

Unsere Specials:

Langjährige Erfahrung im systemischen Feld
Die Kursleiter unserer Coaching Weiterbildung, Hans Rudi Fischer, Ulrich Clement und Peter-W. Gester, verfügen über mehr als 20 Jahre Coachingpraxis mit weit mehr als 1000 Coaching-Fällen.
Alle unsere Trainer haben langjährige Lehrerfahrung als Dozenten/Hochschullehrer/Autoren für Systemisches Coaching, Systemische Therapie/Beratung und Systemische Supervision. Alle sind als Ausbilder (Lehr-Coaches und Lehrsupervisoren) schon mehr als 15 Jahre zertifiziert (SG, IGST). Hans Rudi Fischer unterrichtet seit 2005 als Uni-Dozent Coaching und Teamcoaching an Universitäten im In- und Ausland.

Unser Lernkonzept:

Kurze Wege von der Theorie zur Praxis und zurück
Bekanntlich ist nichts praktischer als eine gute Theorie (Kurt Lewin), daher: Keine Theorie-Inputs ohne praktische Übungen. Keine Praxis ohne theoretische Konzepte und Klarheit über das, was man tut und warum.

Methodisch
Aus der randvollen systemischen Toolbox werden Techniken fallbezogen, mit Simulationen und Rollenspielen gelehrt und geübt.

Video und Audioanalyse
Audio- oder Videoaufzeichnungen von Coachings können in der Supervision analysiert und reflektiert werden. So lässt sich die Prozesssteuerung praxisnah begleiten und handwerklich verfeinern. Auch in den Übungseinheiten setzten wir die Videoanalyse ein, um ein feedbackgesteuertes Lernfeld zu ermöglichen.

Lebens- und Karriereentwurf des Coachs
Auch bei hoher methodischer Professionalität ist jedes Coaching höchstpersönlich. Jeder Coach muß lernen, seine Stärken zu entwickeln und seine Schwächen zu kompensieren. Daher ist Selbsterfahrung (was sind meine Muster, mit welchen Mustern von Klienten gerate ich in Klemmen etc.) und Selbsterkenntnis (Wie komme ich mir selbst auf die Schliche? ) ein die Ausbildung begleitender Prozess.

Cineastisch
Unter dem Titel "Systemisches Kino" analysieren wir in jedem einzelnen Weiterbildungsblock (am Abend) einen aktuellen oder klassischen Kino-Film unter systemischem Blickwinkel, um Theorie und Praxis unserer Coaching-Modelle sichtbar und verständlich zu machen.

Reiches Lehrmaterial
Die Kursteilnehmer erhalten zu allen Theorie – und Praxiseinheiten, zu den unterrichteten Tools, Methoden und theoretischen Konzepten die Publikationen und Arbeitspapiere der Dozenten. Alle Papers und Animationen (ppt) werden auch für den Download zugänglich gemacht.

Kontakt zu den Lehr-Coaches
Die Kursleiter sind auch außerhalb der Kurse für Anliegen und Supervision der Teilnehmer ansprechbar. Online, telefonisch, persönlich.

Biographisch
Berufs- und Karriere-Fragen der Klienten werden im lebensgeschichtlichen Zusammenhang gesehen, eingeordnet und in ihren Meta-Mustern analysiert.

Strukturierte Selbstreflexion
In die Ausbildung werden reflexive Verfahren für den Einsatz im Coaching vermittelt, diese dienen auch der mitlaufenden Selbstreflexion der Kursteilnehmer. Die Fragen: welchen Lebensentwurf, welchen Karriereplan verfolge ich (bewusst oder unbewußt) u.ä. dienen als Hintergrundfolie, die in die Reflexionen über die Klienten einfließen.

Online
Die Internet-Plattform "Coaching-Club" (www.coaching-club.com) begleitet die Lernprozesse unserer Coaching-Weiterbildung für die Teilnehmer mit Diskussionsforen, umfangreichen Download-Bereichen, aktuellen Informationen und Up-Dates zu unseren neuesten Entwicklungen.

Netzwerk nach der Weiterbildung
Mit der Coaching-Weiterbildung sind die Teilnehmer über den Coaching-Club und Supervisions-Termine vernetzt und können ihre weitere Entwicklung im Coaching optimieren.

Themenspezifische Literatur der Dozenten

Einführung des Fachterminus "Systemisches Coaching" und zur Definition des Heidelberger Coaching-Modell: Gester, Peter. W (1991): Systemisches Coaching in: Papmehl und Walsch (Hrsg.) Personalentwicklung im Wandel. Wiesbaden. Gabler Verlag.

Hans Rudi Fischer (1991): Selbstorganisation. Abschied vom Management? In: Karl W. Kratky, Systemische Perspektiven. Zur Theorie und Praxis systemischen Denkens. S. 207-224,  Heidelberg.

Fischer, Hans Rudi (1992): Management by bye? Philosophische Nachschläge zum Abschied vom Prinzipiellen. In: J. Schmitz, P., Gester u. B. Heitger (Hg), Managerie, 1. Jahrbuch für systemisches Denken und Handeln im Management., Heidelberg, S. 15-40

Fischer, Hans Rudi (1993): Die unsichtbare Hand in Organisationen. Ein Beitrag zur systemischen Managementphilosophie. In: P.W. Gester et. al. (Hg), Managerie, 2. Jahrbuch für systemisches Denken und Handeln im Management, S. 16-48

Fischer, Hans Rudi (1998): Coaching - Nichts für Vorgesetzte? Möglichkeiten und Grenzen aus systemischer Sicht. Vortrag auf der Handelsblatt Personalkonferenz: Personal im 21. Jahrhundert, München, Archiv Systemmagazin.

Clement, Ute, Clement, Ulrich (1999): Interkulturelles Coaching. In K. Götz (Hrsg.): Interkulturelles Lernen/Interkulturelles Training. Managementkonzepte, Band 8. München, S.157-168

Gester, Peter W., Clement, Ulrich: Territorigramm. Systemisch-konstruktivistische Organisationsaufstellung. Viamala Verlag 2001

Clement, Ute, Clement, Ulrich.: Doppelkarrieren. Familien- und Berufsorganisation von Dual Career Couples. In: Familiendynamik 3, 2001, 253-274

Fischer, Hans Rudi (2003): Ganz im Gegenteil. Zur Irrationalität von Veränderungsprozessen. (Vortrag Intern. Symposium: Knowledge, Organization, Society. Heinz von Foerster and the Biological Computer Laboratory. Wien) Archiv Systemmagazin

Fischer, Hans Rudi (2004): Order from Noise. Zu den Wurzeln von Kreativität. In:  Lernende Organisation. Zeitschrift für systemisches Management und Organisation. Wien, Nr. 21, Sept/Okt., S. 20-27.

Fischer, Hans Rudi, (2006): Sehen mit anderen Augen. Coaching als Kunst des entfremdeten Umweges. In: N. Tomaschek (ed): Systemische Organisationsentwicklung und Beratung bei Veränderungsprozessen. Ein Handbuch. Heidelberg 2006, S. 98-125

Fischer, Hans Rudi (2007): Der fremde Blick auf das Eigene. Arbeiten mit der Kooperationslandkarte im Teamcoaching. In: Tomaschek, Nino (Hrsg): Perspektiven systemischer Entwicklung und Beratung von Organisationen, S. 157-182. Heidelberg.



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