Mit anderen Augen: Selbst-„Inspektion“
Termine
17.-19.06.2010
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Beginn erster Tag:
10:00 Uhr
Ende letzter Tag
16:00 Uhr
Kursleitung
Hans Rudi Fischer
Jürgen Bonath

Veranstaltungsort:
Gaisbergstr. 3
D-69115 Heidelberg

Kosten: EUR 980.- (zzgl. MwSt.)
Seminar zur Betrachtung und Reflexion der eigenen Lebens- und Karriereziele
Die Gefahr im Alltagsgeschäft sich selbst aus den Augen zu verlieren ist groß. Wir nehmen das Vertraute, das, was vor unseren Augen liegt, nicht mehr wahr, wir werden uns selbst und unserem beruflichem Kontext gegenüber leicht „betriebsblind“.
Wie können wir unsere Sinne erfrischen, um die Verhältnisse und uns selbst wieder neu zu sehen? Wie können wir wieder neugierig auf uns selbst werden und Zugang zu unseren Ressourcen gewinnen, dem was uns trägt? Wie können wir die „Zielführung“ des eigenen Lebens erkennen, wie beeinflussen? Was stellen wir uns als Ziel vor, wie stellen wir uns dem Ziel? Wie verfolgen wir unsere Ziele als Führungskraft oder in unserem Leben? In diesem Seminar haben Sie Gelegenheit mittels anderer Blicke auf sich und Ihre Biografie diese Fragen zu beantworten, um sich selbst wieder neu sehen bzw. neu (er)-finden zu können.

TeilnehmerInnen:
Dieses Seminar eignet sich für alle Fach- und Führungskräfte, Berater und Trainer, die sich mit den eigenen Lebens- und Karrierezielen produktiv auseinandersetzen möchten und einen verstärkten Zugang zu verschütteten kreativen Potentialen finden möchten.
Ziele:
Das Seminar bietet die Möglichkeit innezuhalten, Zwischenbilanz bezüglich eigener Lebens- und Karriereziele zu ziehen, den eigenen professionellen Kontext und die beruflichen Ziele zu überdenken und durch ein tieferes Selbst-Verständnis gestärkt, eventuell anstehende Veränderungsprozesse anzugehen.
Inhalte
Im Zentrum des Seminars steht die Arbeit mit und an der eigenen Biografie, den gelebten und ungelebten Bedürfnissen, den erhofften und unverhofften Zielen, die dem eigenen Leben das Gepräge geben.
Es werden verschiedene Methoden erprobt, die Phantasie aus dem Gängelband der Rationalität zu befreien, um bisher Unerhörtes hörbar und produktiv zu machen.
Um auch die eigene leibliche Erfahrung zu nutzen, werden die Teilnehmer in das Bogenschießen eingeführt. Das Bogenschießen ermöglicht einen Blick, durch den eigenen Leib, auf sich selbst und das eigene Zielfindungsverhalten. Den eigenen Standpunkt, das „Sich-vor-das-Ziel-stellen“, die Haltung(en) zum Ziel und zur Zielerreichung werden auf diese Weise leiblich erlebbar und vor allem: trefflich erfahr- und besprechbar.
Methoden & Struktur
Verschiedene Methoden der Biografiearbeit, Metaphernarbeit, Reflexions- und Selbstflexionsmethoden, Arbeit mit Lebensgeschichten und Genogramm. Input der Dozenten, viele Übungen, Einzel- und Gruppenreflexion. Körperübungen beim Bogenschießen.
Die Struktur des Seminars sieht einen sich wiederholenden Wechsel zwischen Einzel-, Gruppen- und Bogenschießübungen vor.
Literatur
Hans Rudi Fischer (2006): Sehen mit anderen Augen. Coaching als Kunst des entfremdeten Umweges. In: N. Tomaschek (ed): Systemische Organisationsentwicklung und Beratung bei Veränderungsprozessen. Ein Handbuch.
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